Schlagwort: Commission Report

9/11 Commission Report

Der 9/11 Commission Report und die Mär vom 11. September

Klassische Märchen starten meist mit der Phrase »Es war einmal…« und enden mit »Und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende«. Der 9/11 Commission Report – die offizielle »Aufklärung« der Terroranschläge vom 11. September 2001 – macht da keine Ausnahme und liest sich im Wesentlichen sehr ähnlich: Es waren einmal 19 Terroristen aus afghanischen Höhlen, die mit Teppichmessern bewaffnet vier Passagiermaschinen kaperten und im am besten überwachten Flugraum der Welt unbehelligt den größten Terroranschlag aller Zeiten verübten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann… Doch sind sie. Soweit die »offizielle« Erzählung.

Jetzt hat man zwei Möglichkeiten: Erstens, man hört auf das Kind in sich und glaubt – jeglicher Vernunft zum Trotz – diese offizielle Regierungsvariante. Oder zweitens, man benutzt seinen gesunden Menschenverstand und macht sich daran, das ein oder andere Detail der Geschichte zu hinterfragen. Sogleich fallen einem weitere Merkmale einer Märchenerzählung auf, welche lauten, dass besagte Geschichten prinzipiell nichts oder nur wenig Wirkliches enthalten und eher in einer wunderbaren oder abstrakten Welt angesiedelt sind.

Denn gemäß Report schafften es zwei der vier entführten Passagiermaschinen in New York drei Wolkenkratzer zum Einsturz zu bringen. Man muss kein Mathe-Genie sein um festzustellen, dass hier jemand viel Fantasie zu Papier gebracht hat. Und obwohl Aufnahmen des dritten Gebäudes – WTC7 – eindeutige Charakteristika einer fachmännischen Sprengung aufweisen, macht sich der Commission Report nicht einmal die Mühe, den Einsturz zu erklären. Nicht mit einem Wort. Während entgegen allgemein akzeptierter Grundschul-Physik Gebäude mit Freifallgeschwindigkeit einstürzen, geht es im Bericht weiter mit Kerosin, welches massiven Stahl wie durch ein Wunder schmelzen lässt. Oder mit unerklärlichen Mobilfunktelefonaten aus großen Höhen, die damals im Bezug auf derzeitige Telekommunikationsstandards völlig ausgeschlossen werden können. Nicht zu vergessen die mirakulösen Flugkünste gänzlich ungeübter – und unfähiger – Flugschüler die beispiellose Manöver an den Tag legten, bei denen selbst der Drache Smaug vor Neid erblasst wäre. Science-Fiction at its best ist die Hypothese, dass die tonnenschweren Boeing-Maschinen, die in Shanksville und am Pentagon unfreiwillige Berühmtheit erlangten, sich geradewegs in Luft aufgelöst haben sollen. Erinnert ein klein wenig an den Hasen, der im Zauberhut verschwindet. Die verwunschenen Pässe der Terroristen, die paradoxerweise gefunden wurden, scheinen dagegen wohl etwas resistenter zu sein. Apropos Pentagon: Es ist im Grunde unmöglich, dass das Gebäude von einem Flugzeug getroffen wurde, denn die Schäden und Löcher in der Fassade sind einfach zu gering. Aber wir wollen mal nicht so sein, es ist ja schließlich nur eine Gutenachtgeschichte. Die Liste an fantastischen und sagenhaften Schilderungen im 9/11 Commission Report ist schier endlos und wird in der Dokumentation »The New Pearl Harbor« umfangreich, wissenschaftlich und kritisch aufgearbeitet.

Wer sich für die geopolitischen Hintergründe im Hinblick auf die Terror-Anschläge interessiert und nachvollziehen möchte, wie die eigene Regierung zu so etwas Unvorstellbarem fähig sein könnte, dem sei der Vortrag »Medial vermittelte Feindbilder und die Anschläge vom 11. September« von Dr. Daniele Ganser ans Herz gelegt. Eine Vereinigung von fast 3.000 professionellen Architekten und Ingenieuren in den USA fordert auf der Basis ihrer wissenschaftlichen Analysen eine neue und unabhängige Untersuchung der Terroranschläge. Ein Blick auf deren Website und Youtube-Channel lohnt.

Die massive Diffamierung und Verleumdung von Augenzeugen, Angehörigen, Journalisten und Wissenschaftlern, die seit jeher der offiziellen Version widersprechen, war in den vergangenen Jahren enorm. Allerdings scheint die Stimmung zu kippen. Der Teil der Bevölkerung, der einer Neuuntersuchung nicht mehr so kritisch gegenüber steht, wächst und wächst. Sind die wahren Verschwörungstheoretiker im Übrigen nicht die, die das offizielle Märchen vertreten? Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tun sie das noch heute…